Warum PNG in JPG umwandeln?
PNG ist verlustfrei – bei Fotos führt das aber zu sehr großen Dateien. Ein Screenshot vom Handy oder ein exportiertes Foto im PNG-Format ist schnell 5 bis 10 MB groß. Als JPG ist dasselbe Bild oft nur noch ein Bruchteil davon groß, ohne sichtbaren Unterschied. Typische Gründe für die Umwandlung:
- Upload-Grenzen: Bewerbungsportale, Behördenformulare oder Schul-Plattformen begrenzen die Dateigröße und akzeptieren oft nur JPG.
- E-Mail-Versand: Kleinere Anhänge kommen zuverlässiger an und füllen das Postfach des Empfängers nicht.
- Kompatibilität: JPG öffnet wirklich jedes Gerät – vom alten Bilderrahmen bis zum Fotodrucker im Drogeriemarkt.
Transparenz und Hintergrundfarbe
JPG kennt keine Transparenz. Enthält Ihr PNG durchsichtige Bereiche – etwa ein freigestelltes Logo oder eine Unterschrift –, müssen diese beim Umwandeln mit einer Farbe gefüllt werden. Ohne Wahl erscheinen solche Bereiche in manchen Programmen schwarz. Deshalb können Sie hier eine Hintergrundfarbe festlegen: Weiß passt für Dokumente und Briefköpfe, eine individuelle Farbe für Präsentationen oder Websites.
Benötigen Sie die Transparenz weiterhin, bleiben Sie bei PNG oder wählen Sie WebP, das ebenfalls Transparenz unterstützt.
Die richtige Qualität wählen
Bei 90 % Qualität ist praktisch kein Unterschied zum Original erkennbar. 75 bis 80 % sind für E-Mail und Web völlig ausreichend und sparen deutlich mehr. Bei Screenshots mit viel Text sollten Sie eher höher bleiben, da JPG an harten Kanten leichte Schlieren bilden kann.
Wenn die Datei trotzdem zu groß ist, kombinieren Sie die Umwandlung mit Bildgröße ändern oder optimieren Sie weiter mit Bilder komprimieren. Den umgekehrten Weg bietet JPG in PNG.
Die Umwandlung erfolgt lokal in Ihrem Browser – kein Upload, keine Speicherung, auch nicht bei vielen Dateien.