Wofür sich ein QR-Code eignet
- URL: Verlinken Sie auf Ihre Website, eine Speisekarte, ein Anmeldeformular oder ein Online-Portfolio – etwa auf Flyern, Visitenkarten oder Aushängen.
- Bewerbung: Ein dezenter QR-Code im Lebenslauf kann auf Ihr Portfolio oder Ihr Profil in einem Business-Netzwerk führen. Geben Sie den Link zusätzlich als Text an, da nicht jeder den Code scannt.
- E-Mail und SMS: Der Code öffnet eine vorbereitete Nachricht mit Empfänger und auf Wunsch Betreff oder Text – praktisch für Feedback, Anmeldungen oder Service-Anfragen.
- Telefon: Ein Scan startet den Anruf, zum Beispiel für Handwerksbetriebe auf Fahrzeugen oder Praxen auf Terminkarten.
- Text: Kurze Informationen wie Inventarnummern, Raumbezeichnungen oder Hinweise, die ohne Internet lesbar sind.
- Schule und Uni: Lehrkräfte verlinken Arbeitsblätter auf Lernvideos oder Umfragen, Studierende ergänzen Poster mit weiterführenden Quellen.
Statische QR-Codes laufen nicht ab
Die hier erstellten Codes sind statisch: Der Inhalt steckt direkt im Muster. Es gibt keinen Weiterleitungsdienst dazwischen, der abgeschaltet oder kostenpflichtig werden könnte. Der Code funktioniert, solange das Ziel – zum Beispiel Ihre Website – existiert. Der Nachteil: Den Inhalt können Sie nachträglich nicht ändern. Wenn sich der Link ändern könnte, verlinken Sie am besten auf eine Seite Ihrer eigenen Domain, die Sie selbst anpassen können.
Ein weiterer Vorteil: Da der Code in Ihrem Browser entsteht, gibt es keinen Upload und kein Tracking der Scans. Ihre Daten bleiben bei Ihnen.
Tipps für Druck und Gestaltung
- PNG oder SVG? PNG eignet sich für Websites, Präsentationen und Office-Dokumente. SVG ist eine Vektorgrafik und bleibt in jeder Größe gestochen scharf – ideal für Druckereien, Plakate und Beschriftungen.
- Größe: Drucken Sie den Code nicht kleiner als etwa 2 × 2 cm. Als Faustregel sollte die Kantenlänge mindestens ein Zehntel des Scanabstands betragen – bei 2 Metern Abstand also rund 20 cm.
- Kontrast: Dunkle Punkte auf hellem Grund werden am zuverlässigsten erkannt. Sehr helle Vordergrundfarben oder invertierte Codes lesen manche Kameras schlecht.
- Ruhezone: Lassen Sie rund um den Code einen freien Rand, damit die Kamera ihn vom Hintergrund unterscheiden kann.
- Kurze Inhalte: Je weniger Zeichen, desto gröber und robuster das Muster. Lange Links mit vielen Parametern machen den Code dicht und schwerer lesbar.
Für den Gastzugang zu Ihrem Netzwerk gibt es einen eigenen WLAN QR-Code. Wenn Sie den Code in einem bestimmten Pixelmaß brauchen, hilft Bildgröße ändern; die Textlänge prüfen Sie vorab mit Zeichen zählen.