Warum Bilder plötzlich als WebP gespeichert werden
Viele Websites liefern Bilder heute im WebP-Format aus, weil es kleiner ist und Seiten schneller lädt. Wenn Sie ein Bild aus dem Browser speichern – etwa ein Produktfoto, ein Rezeptbild oder eine Grafik –, landet es deshalb oft als „.webp“-Datei auf Ihrem Rechner. Das Problem: Nicht jedes Programm kann damit umgehen.
- Ältere Bildbetrachter und Office-Versionen öffnen WebP nicht oder nur eingeschränkt.
- Viele Upload-Formulare – zum Beispiel bei Behörden, Versicherungen oder Bewerbungsportalen – akzeptieren nur JPG, PNG oder PDF.
- Fotodrucker, Druckdienste und digitale Bilderrahmen erwarten in der Regel JPG.
- Auf Kleinanzeigen- oder Vereinsseiten werden WebP-Dateien teils nicht angenommen.
Die Lösung: WebP-Bilder in JPG konvertieren – das Format, das praktisch jedes Gerät seit Jahrzehnten versteht.
Qualität und Transparenz
WebP kann – wie PNG – transparente Bereiche enthalten, JPG nicht. Solche Bereiche werden beim Umwandeln mit einer Hintergrundfarbe gefüllt, die Sie selbst wählen können. Für Dokumente und Ausdrucke ist Weiß meist die beste Wahl.
Da beide Formate verlustbehaftet komprimieren können, empfiehlt sich eine Qualität von 85 bis 90 %, damit beim Umwandeln kaum zusätzliche Verluste entstehen. Die JPG-Datei wird dabei oft etwas größer als das WebP – das ist normal, denn WebP ist effizienter.
Ist das Ergebnis für einen Upload zu groß, verkleinern Sie es mit Bilder komprimieren. Möchten Sie die Transparenz behalten, ist PNG die richtige Wahl; mit PNG in JPG und JPG in WebP finden Sie die anderen Richtungen.
Lokal und vertraulich
Die Umwandlung geschieht vollständig in Ihrem Browser. Es gibt keinen Upload und keine Speicherung Ihrer Bilder. Sie können so auch viele Dateien auf einmal konvertieren, ohne auf eine Übertragung zu warten.
Bitte beachten Sie: Bilder aus dem Internet sind meist urheberrechtlich geschützt. Die Umwandlung ändert nichts an den Nutzungsrechten – verwenden Sie fremde Bilder nur, wenn Sie dazu berechtigt sind.